Die Potenzierung

Die Ausgangssubstanz kann entweder eine Essenz, eine Tinktur, eine Lösung oder ein Pulver sein. Flüssige Ausgangssubstanzen werden als Urtinktur bezeichnet, feste Stoffe sind Ursubstanzen.

Beim Prozess der Potenzierung wird die jeweilige Urtinktur schrittweise verdünnt und verschüttelt. Ursubstanzen müssen bis zu einer C3 in Milchzucker verrieben werden und können dann anschließend flüssig weiterpotenziert werden. Play with us at the best casino on the internet at 10 euro bonus ohne einzahlung casino 2021. Doubled deposit! Go over and win!

Man unterscheidet dabei je nach Verdünnungsverhältnis während der einzelnen Schritte

  • D – Potenzen (Dezimal ; 1 : 10)
  • C – Potenzen (Centissimal ; 1:100)
  • LM oder Q – Potenzen (Qintessimal ; 1 : 50000)

Nach jedem Verdünnungsschritt wird verschüttelt (dynamisiert) und zwar bei D- und C-Potenzen jeweils 10 Schüttelschläge, Q-Potenzen werden jeweils 100 mal geschüttelt.

Beispiel der Herstellung einer C-Potenz

1 Teil Urtinktur

+ 99 Teile Alkohol

+ 10 mal schütteln

=> C 1

1 Teil der C1

+ 99 Teile Alkohol

+ 10 mal schütteln

=> C 2

1 Teil der C2

+ 99 Teile Alkohol

+ 10 mal schütteln

=> C 3 usw.

Die auf den Arzneifläschchen aufgedruckten Angaben bedeuten

Arzneimittel

Verdünnungsverhältnis beim einzelnen Schritt

Anzahl der Potenzierungsschritte

z. B. Arnika

C

30

D. h. Arnika wurde 30 mal im Verhältnis 1 : 100 verdünnt und dazwischen immer 10 mal geschüttelt

Gebräuchliche Potenzstufen sind

Bei D-Potenzen: D1, D4, D6, D12, D200
Bei C-Potenzen: C6, C30, C200, C1000, C10000, C50000
Bei Q-Potenzen: Q1, Q2,….Q6, Q12, Q18, Q24, Q30

Die Verwendung dieser enorm hohen Verdünnungen ist auch der Hauptangriffspunkt der Homöopathiekritiker zumal ab einer Verdünnung ab D24 oder C12 rein chemisch gesehen kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden ist. Holen Sie sich freispiele casino ohne einzahlung auf unserer Website. Komm und lies mehr. Diese Kritiker vergessen allerdings, dass es sich hier nicht nur um reine Verdünnungen handelt, sondern die Mittel auch verschüttelt sind (potenziert).

Nun sind es ja aber gerade die hohen Potenzen, welche die tiefste und umfassendste Wirkung zeigen bzw. werden an sich unarzneiliche Stoffe, wie z. B. Kochsalz erst durch die Potenzierung in hohe Stufen zu hochwirksamen Arzneien.

Einen wissenschaftlichen Nachweis der Wirkung homöopathischer Arzneien gibt es bislang nicht, auch wenn es einige Hinweise gibt, dass durch den Vorgang der Potenzierung sich die Molekularstruktur der Trägersubstanz (Alkohol oder Wasser) spezifisch verändert, also so etwas wie ein Stempelabdruck auf die Trägersubstanz gesetzt wird.

Für den praktizierenden Homöopathen ist es letztlich auch weniger interessant, ob die Wirkung der Homöopathie nun wissenschaftlich nachweisbar ist oder nicht. Für ihn zählt einzig und allein die Tatsache, dass unzählige Patienten durch die Homöopathie von ihren Leiden geheilt werden.

Damit die Kraft, die in den homöopathischen Mitteln verborgen liegt wirklich zur Entfaltung kommen kann bedarf es umfassender Kenntnisse und exakter Anwendung der theoretischen Grundlagen und ein tiefes Vertrautsein mit den Arzneimittelbildern.

Mach’s nach, aber mach’s genau nach
(Hahnemann)